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Angebote schreiben im Handwerk ohne Büroabend

Nach der Besichtigung sitzt du am Abend noch vor Word und rechnest Positionen zusammen? So bekommst du Angebote schneller und sauberer raus.

R Ralph Pichler
3 Min. Lesezeit
Angebote schreiben im Handwerk ohne Büroabend KI

Die Besichtigung war gut, der Kunde will ein Angebot. Und dann bleibt es liegen, weil am Abend noch die Werkzeugliste, die Rechnungen und die Familie warten. Ein paar Tage später hat der Kunde schon zwei andere Angebote am Tisch.

Warum Angebote so viel Zeit fressen

Bei den meisten Betrieben läuft es ungefähr so. Notizen und Maße stehen auf einem Zettel oder im Handy. Im Büro wird eine alte Vorlage in Word geöffnet, Positionen kopiert, Preise angepasst und alles mit dem Taschenrechner nachgerechnet. Danach wird das Dokument als PDF gespeichert und per Mail verschickt.

Das Problem ist nicht ein einzelner Schritt. Es ist die Summe aus Abtippen, Suchen und Nachrechnen. Und weil das Angebot am Ende in einer Datei liegt, weißt du später oft nicht mehr, welche Version der Kunde eigentlich bekommen hat.

Was ein gutes Angebot ausmacht

Bevor es um Werkzeuge geht, lohnt sich ein Blick auf den Inhalt. Kunden vergleichen Angebote, und ein klares Angebot wirkt seriöser als ein günstigeres, das keiner versteht.

  • Klare Positionen. Jede Leistung mit Menge und Einheit, also zum Beispiel acht Quadratmeter Fliesen verlegen statt einer Pauschale für alles.
  • Material und Arbeit getrennt. So sieht der Kunde, wofür er zahlt, und Nachfragen werden weniger.
  • Ein konkreter Betreff. Badsanierung Familie Gruber sagt mehr als Angebot Nummer 214.
  • Gültigkeit und Zahlungsbedingungen. Wie lange gilt der Preis und ist eine Anzahlung geplant?
  • Schnell beim Kunden. Ein Angebot, das kurz nach der Besichtigung kommt, zeigt, dass du dich um den Auftrag kümmerst.

Angebot diktieren statt tippen

Mit dem CRM von sanier.at musst du Angebote nicht mehr Zeile für Zeile tippen. Nach der Besichtigung sagst du einfach in die App, was gemacht wird. Zum Beispiel so.

Fliesen raus, acht Quadratmeter neu verlegen und die Silikonfugen machen.

Der Assistent macht daraus einen Entwurf mit Positionen, Mengen und Preisen aus deiner Preisliste. Passt etwas nicht, sagst du es ihm einfach noch einmal anders. Du prüfst den Entwurf, speicherst ihn und schickst das Angebot per Mail, per WhatsApp oder als Link an den Kunden.

Vom Angebot zur Rechnung

Sagt der Kunde zu, machst du aus dem Angebot einen Auftrag. Die Rechnung entsteht später direkt aus dem Angebot, ohne dass du die Positionen noch einmal eingeben musst. Brauchst du eine Anzahlung, legst du eine Anzahlungsrechnung an und am Ende die Schlussrechnung, die die Anzahlung automatisch abzieht.

Weil alles beim Kunden gespeichert ist, siehst du jederzeit, welches Angebot offen ist, welches angenommen wurde und wo noch eine Rechnung fehlt.

Drei Tipps, die sofort helfen

  1. Schreib das Angebot am selben Tag. Am besten noch im Auto nach der Besichtigung, solange du alles im Kopf hast.
  2. Arbeite mit einer Preisliste. Wer seine Standardpositionen einmal sauber anlegt, spart bei jedem Angebot Zeit.
  3. Fass nach. Viele Angebote bleiben einfach liegen. Ein kurzer Anruf nach ein paar Tagen bringt oft mehr als ein günstigerer Preis.

Fazit

Angebote gehören zu den wichtigsten Aufgaben im Betrieb, aber sie müssen nicht deinen Abend auffressen. Wenn du sprichst statt tippst und die Rechnung direkt aus dem Angebot kommt, bleibt mehr Zeit für die Baustelle.

Neugierig, wie das mit deinen Preisen aussehen würde? Frag unverbindlich an, wir richten das CRM gemeinsam mit dir ein.

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